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Der Fuhrpark des Dritten Reiches: Was die deutsche Elite fuhr und wie die einfachen Deutschen getäuscht wurden

Als deutsche Truppen Frankreich besetzten, verboten sie aus irgendeinem Grund die Produktion von zwei Elektroautos. Die Exemplare waren interessant, ganz im Sinne von “Star Warriors” und es ist schade, dass nur 377 Exemplare produziert wurden. Gleichzeitig erkannte Hitler selbst Autos an und hegte keinen ideologischen Hass auf sie.

Die NS-Propaganda druckte regelmäßig Fotos von Hitler in einem Auto in Zeitschriften und Zeitungen. Meistens fuhr der Spitzenreiter einen Mercedes-Benz 770K, der das teuerste und geräumigste deutsche Auto war. Deshalb wurde er auch “Großer Mercedes” genannt. Damals war es ein Elite-Auto.

Der Motor des Mercedes-Benz 770K hatte einen Hubraum von 7,6 l (150 PS). Mechanisches Getriebe, 4 Stufen. Der Innenraum ist mit Leder bezogen, und sogar Naturholz ist vorhanden.

Hitler fuhr zwei Versionen des Mercedes-Benz 770K: einen Normal- und einen Cabriolet. Außerdem wählte der Führer der Nazis öfter ein Cabriolet.

Die Kosten für den Wagen begannen bei 29.500 Reichsmark. Das teure Spielzeug wurde von der damaligen deutschen Elite geliebt, nicht nur von Adolf Hitler.

Der Mercedes-Benz 770 der zweiten Generation, ebenfalls Hitlers Favorit, war bereits deutlich stärker als seine Vorgängerversion:

  • 7,7-Liter-Motor;
  • 230 PS;
  • Beschleunigung auf 170 km/h, was damals sehr wichtig war – nicht jeder Rennwagen konnte eine solche Geschwindigkeit erreichen;
  • Der Kraftstoffverbrauch ist enorm, 30 Liter auf 100 km.

Der Mercedes-Benz 770 war kein Serienfahrzeug. Er wurde von 1930 bis 1943 produziert, und in dieser Zeit wurden nur 207 Exemplare produziert.

Außerdem landeten 7 Autos auf Hitlers Parkplatz. Im Jahr 2004 wurde eines davon für eine sagenhafte Summe von 18 Millionen Dollar versteigert.

Auch die deutsche Elite hatte großen Respekt vor Maybach-Autos. Schon damals waren sie prestigeträchtig.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Maybach SW38. Dieser Wagen hatte einen 3,8-Liter-Motor und wurde von 1936 bis 1939 produziert. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Versionen des Wagens hergestellt: Es war ein Cabriolet, ein Viertürer und ein Roadster. Die Parteiführer des Dritten Reiches entschieden sich oft für den Maybach SW38.

Und was fuhren gewöhnliche, gewöhnliche deutsche Bürger? Klar ist, dass sich die Elite für Maybach und Mercedes entschieden hat. Für die Bürger wurden eigens “Volksautos” entwickelt. Und, wie Sie wahrscheinlich schon erraten haben, handelte es sich dabei um Automarken… Volkswagen.

Der erste Volkswagen war der “Käfer”. In Deutschland wurde es 1939 auf einer Ausstellung in Berlin präsentiert. Der Motor des “Käfers” befand sich im Heck und war sehr einfach herzustellen und zu warten. Vor allem aus diesem Grund verliebten sich die Menschen in die Maschine – sie war lange gefragt.

Der “Käfer” kostete nur 990 Reichsmark. Aber es gab eine Nuance – das Auto wurde nicht für Bargeld verkauft. Um es zu kaufen, musste man zuerst ein “Sparbuch” haben und einmal in der Woche speziell herausgegebene Briefmarken hineinlegen. Wenn Sie mindestens eine Woche versäumen, sind alle Ihre Ersparnisse “ausgebrannt”. Das ist ein kniffliges System.